Mittwoch November 02, 2011 at 21:45
5 Anmerkungen“Es ist also jenes Verhältnis des ‚ganzen’ Kapitals, in dem Arbeit bei Strafe des Hungertodes Zwang ist und zugleich nur Selbstzweck der Verwertung des Werts, das die Krise in sich trägt und gebärt. Jenes Verhältnis, das aus sich heraus den Hass auf das Glück, das durch kein Äquivalent zur Leistung, durch kein Opfer verbürgt wird, als nationale Ideologie produziert. Das Verhängnis der Subjekte ist doch, dass wo die Möglichkeit schwindet, die Ware Arbeitskraft zu verkaufen, also kapitalproduktiv zu funktionieren, mit noch mehr Opferwilligkeit die Arbeit zum Schicksal erhoben wird. Die Mobilisierung der Ressentiments gegen die Nicht-Arbeit treibt die böse Erinnerung aus, dass die Arbeit selten Glück, sondern meist nur Entbehrung bedeutet. An den Roma, funktionalisiert zu Objekten der Projektion, verfolgen sie mit rohster Gewalt den bloßen Gedanken an ein Leben ohne Arbeit und Zwang. Der notorische Verdacht, der eine leistet weniger als der andere, eskaliert im Antiziganismus so zur rassistischen Empörung über das organisierte Parasitentum.”
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Cosmoproletarian Solidarity - Deutsche Eichen oder Pogrom
Der vollständige Text: http://cosmoproletarian-solidarity.blogspot.com/2011/10/deutsche-eichen-oder-pogrom.html
(via kotstulle)
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